13.06.2025

Höchste Sicherheitsstufe

Schutzbauten aus Beton sind eine der sichersten Maßnahmen gegen Naturgefahren wie Lawinen oder Wildbachüberflutungen. Mit dem Leube GreenTech KOMBI ZEMENT ist diese Sicherheit auch ökologisch verantwortungsvoll möglich, wie der Hochwasserschutz für Hallein im Land Salzburg zeigt.

Schutzbauten aus Beton sind eine der sichersten Maßnahmen gegen Naturgefahren wie Lawinen oder Wildbachüberflutungen. Mit dem Leube GreenTech KOMBI ZEMENT ist diese Sicherheit auch ökologisch verantwortungsvoll möglich, wie der Hochwasserschutz für Hallein im Land Salzburg zeigt. 

Die Wahrscheinlichkeit von extremen Umweltereignis-sen steigt. Ein wesentlicher Faktor dabei ist der Klima-wandel, der sich gerade in den Alpen besonders be-merkbar macht. Die laufende Erwärmung mit dem Ansteigen der Schneefallgrenze und sintflutartige Regenfälle führen im-mer öfter zu großen Schäden – auch weil die enormen Was-sermengen von Bächen und Flüssen sowie vom Boden nicht mehr aufgenommen werden können. Zudem steigt die Null-gradgrenze bei einem gleichzeitigen Rückgang des Perma-frosts. Kombiniert mit zunehmendem Starkregen, werden da-mit auch Steinschläge, Felsstürze und Murenabgänge in den Alpen immer häufiger. Laut dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung des Bundesminsteriums für Land- und Forstwirtschaft sowie Klima- und Umweltschutz, kurz WLV, können rund 20 Prozent der Salzburger Bevölke-rung an ihrem Wohnort von den Folgen von Wildbächen und Lawinen betroffen sein.

Massnahmen Setzen

Neben dem Aufbau des Schutzwaldes und der Bewei-dung von Almen, die wesentlich dazu beiträgt, das Risiko von Lawinen, Muren und Bodenerosionen zu minimieren, sind die Neuerrichtung von Schutzbauten sowie die Anpassung be-stehender Wildbachsperren wichtige Bestandteile des Schut-zes unseres Lebensraums. Der vielseitige Baustoff Beton wird dabei bereits seit mehr als hundert Jahren erfolgreich eingesetzt. „Die Einwirkungen der Umwelt auf Schutzbauten sind massiv“, erklärt Thomas Mlekusch, Laborleiter bei Leube Zement. „Zugleich müssen diese Verbauungen höchste Si-cherheit gewährleisten, da ein Versagen gravierende Folgen haben kann.“ Einerseits sind es wetterbedingte Faktoren wie Frost und Hitze und der ständige Wechsel zwischen nass, feucht und trocken, die den Bauwerken zusetzen. Anderer-seits greifen auch chemische Stoffe aus Erdreich und Grund-wasser, etwa pH-Werte, Huminsäuren oder Mineralien, die Schutzmauern an. „Beton, insbesondere in Kombination mit Stahlbewehrungen, ist aufgrund seiner hohen Beständigkeit und Stabilität prädestiniert für den Einsatz bei Schutzverbau-ungen. Er ist wasserundurchlässig und bietet gegenüber Stein und Holz Stabilität auf Jahrzehnte hinausführt Mlekusch aus.

Damit Bauten in der Natur möglichst umweltverträglich erfolgen, ist die Verwendung von nachhaltigem Transport-beton eine wichtige Säule. Leube bietet mit seinem Leube GreenTech KOMBI ZEMENT einen ökologisch verantwortungs-vollen Baustoff, der im Vergleich zum Universalzement die gleich hohe Funktionalität und Festigkeitsentwicklung auf-weist, die bei Schutzbauten gefordert sind. „Unser Zement spart bis zu 25 Prozent CO2 ein und weist dabei die gleich hohen Leistungs- und Verarbeitungseigenschaften auf wie der Leube Universalzement“, so Mlekusch, der mit seinem Laborteam den innovativen Zement entwickelt hat. Das zeigt sich sowohl im rechnerischen Vergleich (siehe links) als auch im praktischen Einsatz. Zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit hat Leube umfangreiche Investitionen getätigt und die Prozesse über Jahre optimiert. Damit kann Leube je nach Anforderung der Exposition verschiedenste Zementsorten bieten. „Die Pionierleistung dabei war es, den Klinkeranteil zu reduzieren und weiter die gleiche Festigkeit und hohe Qualität zu garantieren. Damit nimmt der CO2-reduzierte Zement eine Schlüsselrolle beim nachhaltigen Bauen ein. Und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, erklärt Mlekusch

„Die Pionierleistung dabei war es, den Klinkeranteil zu reduzieren und weiter die gleiche Festigkeit und hohe Qualität zu garantieren. Thomas Mlekusch, Laborleiter bei Leube Zement GmbH“ (Thomas Mlekusch, Laborleiter bei Leube Zement GmbH)

SPERRE KLEINKIRCHENTALGRABEN
Prestigeprojekt Hallein
Bauzeit: November 2022 bis September 2023
Eingesetzter Zement: Leube GreenTech KOMBI ZEMENT CEM II/C-M (S-LL) 42,5 N
Eingesetzter Beton: C25/30 B2 GK32 F52
Menge: 2.400 m3

 

PIONIERPROJEKT IN DER WILDBACHVERBAUUNG Inzwischen hat sich der Leube GreenTech KOMBI ZEMENT bei verschiedensten Bauprojekten bewährt und wurde 2022/23 erstmals auch in einem Schutzbauprojekt eingesetzt. Nach dem verheerenden Hochwasser, das 2021 die gesamte Halleiner Altstadt überflutetet hat, wurden umfang[1]reiche Maßnahmen gesetzt. Als letzter Bauabschnitt wurde 2023 die Sperre Kleinkirchentalgraben am Dürrnberg ober halb von Hallein fertiggestellt. Im Ernstfall kann das neue Rückhaltebecken bis zu 40 Millionen Liter Wasser fassen und gewährleistet einen Wasserdruck von bis zu 10 Metern Höhe. Rund 2.400 Kubikmeter klimafitter Beton wurden dafür verbaut – und damit 63 Tonnen CO2 eingespart. „Mit dem Wild bachprojekt haben wir bewiesen, dass der Leube GreenTech KOMBI ZEMENT auch bei extremen Anwendungsfällen gleich wertig ist“, freut sich Thomas Mlekusch über das Vorzeige projekt. Auch der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) bescheinigt dem abgeschlossen Hochwasserschutz volle Funktionsfähigkeit. Damit ist der Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis mit Sicherheit gewährleistet